Bericht über die Vorstellung der Firmkandidaten der Pfarrgemeinden Leopoldau und Herz Jesu, Töllergasse
Am 15. März 2026 wurden in der Pfarrgemeindemesse in Leopoldau die Firmkandidatinnen und Firmkandidaten der Pfarrgemeinden Leopoldau und Herz Jesu, Töllergasse feierlich vorgestellt. Die Messe stand ganz im Zeichen des Mottos „Blind sein – sehend werden“, das die Gemeinde durch den Gottesdienst begleitete.
Zu Beginn begrüßte Sissi Eichinger die Jugendlichen sowie die versammelte Pfarrgemeinde. In ihren Worten hob sie hervor, dass besonders jene jungen Menschen im Mittelpunkt stehen, die sich entschieden haben, Jesus neu zu sehen und sich auf den Weg der Firmvorbereitung einzulassen. Das Thema der heurigen Vorbereitung lautet „Gottes Power für meinen Weg“. Eiochinger erinnerte daran, dass niemand diesen Weg allein gehen muss: Gott sagt uns zu: Ich bin da. Ich gebe dir Kraft. Ich begleite dich.
Anschließend führte Hector in das Symbol der Powerbank ein, das auf dem vorbereiteten Plakat zu sehen war. Er verglich den leeren Handy-Akku mit Momenten im Leben, in denen einem die Energie fehlt. Die Powerbank stehe für Gott – eine Kraftquelle, die nicht verbraucht wird, sondern immer wieder neu auflädt. Doch wie ein Handy nur lädt, wenn es angeschlossen ist, so bedeute Firmung, sich bewusst mit Gott zu verbinden.
Daraufhin stellte Firmbegleiterin Melissa die Firmkandidatinnen und Firmkandidaten namentlich vor. Die Jugendlichen traten nach vorne und standen sichtbar vor der Gemeinde, die sie mit freundlichem Applaus empfing.








In seiner Ansprache wandte sich Pfarrer Ivica Stankovic direkt an die jungen Menschen. Er betonte, dass sie heute bewusst sagen: Ich will meinen Weg nicht allein gehen. Ich will Gottes Power in meinem Leben entdecken. Er erinnerte daran, dass die Firmung kein Endpunkt sei, sondern eine Stärkung für den weiteren Glaubensweg. Im Evangelium begegne ein Mensch, der lange im Dunkeln war, dem Licht der Welt – Jesus. Auch die Firmlinge seien unterwegs, suchend, wachsend, offen für Gottes Wirken.
Pfarrer Stankovic wünschte den Jugendlichen, dass sie auf ihrem weiteren Weg immer wieder Orte und Momente finden, in denen sie „auftanken“ können – bei Gott, bei Menschen, die sie begleiten, und in ihrem eigenen Glauben. Das Plakat mit der Powerbank solle auch die Gemeinde daran erinnern, dass jeder Mensch manchmal eine Kraftquelle braucht.
Mit dieser feierlichen Vorstellung begann für die Firmkandidatinnen und Firmkandidaten sichtbar und spürbar ein neuer Abschnitt ihres Glaubensweges – getragen von der Gemeinschaft und gestärkt durch Gottes Zusage: „Ich bin da.“
- Hector Pascua/Bilder: H.C. Theussl