„Vorbilder im Leben“ -Ministrantenmesse am 26. April 2026

Am 26. April 2026 gestalteten die Ministrantinnen und Ministranten der Pfarrgemeinde Herz Jesu in der Töllergasse die Jugendmesse. Zahlreiche Mitglieder der Pfarrgemeinde nahmen an der Feier teil und füllten die Kirche mit einer lebendigen und freudigen Atmosphäre. Besonders erfreulich war auch die Teilnahme der diesjährigen Firmkandidatinnen und Firmkandidaten, die gemeinsam mit der Gemeinde die Messe mitfeierten.

Im Mittelpunkt der Feier stand das Thema „Vorbilder im Leben“. Dabei wurde besonders Jesus als großes Vorbild hervorgehoben, an dem sich Christinnen und Christen orientieren können. In den Texten, Fürbitten und Gedankenimpulsen wurde deutlich, wie wichtig es ist, im Alltag positive Vorbilder zu erkennen und selbst ein gutes Beispiel für andere zu sein.

Musikalisch wurde die Messe von der Kirchenband begleitet, die mit rhythmischen Liedern für eine moderne und mitreißende Gestaltung sorgte. Die Musik trug wesentlich zur lebendigen Stimmung bei und lud die Mitfeiernden zum Mitsingen und Mitfeiern ein.

Im Anschluss an die Messe waren alle Besucherinnen und Besucher zu einer Agape in den Pfarrsaal eingeladen. Bei Speis und Trank bot sich die Gelegenheit zum gemütlichen Beisammensein und zum Austausch innerhalb der Pfarrgemeinde.

Die Jugendmesse war insgesamt eine gelungene Feier, die Gemeinschaft, Glauben und Freude auf besondere Weise miteinander verband.

  • Hector Pascua

„Jesus ist unser Licht“ – Osterfeuerfest der Pfarre DER WEG JESU

Am Samstag, dem 11. April 2026, feierte die Pfarre DER WEG JESU – Hl. Kreuz um 17:00 Uhr ein stimmungsvolles Osterfeuerfest unter dem Motto „Jesus ist unser Licht“. Zahlreiche Kinder und Familien versammelten sich im Pfarrgarten beim Labyrinth, wo bereits eine glimmende Feuerschale und eine geheimnisvolle Schatztruhe auf sie warteten. Beim Ankommen erhielt jedes Kind ein kleines Holzstück – ein Symbol, das später eine besondere Rolle spielen sollte.

Im Garten: Das Osterfeuer und das Licht

Zu Beginn begrüßte Dariusz die versammelten Familien und führte in die Bedeutung des Osterfestes ein: Jesus ist auferstanden, und sein Licht ist stärker als jede Dunkelheit. Anschließend durften die Kinder ihre Holzstücke in die Feuerschale werfen. Eine Mutter sprach ein Gebet über das Feuer, das Gottes Kraft symbolisierte, Angst und Dunkelheit zu vertreiben.

Gemeinsam öffneten Karin und EKK die große Schatztruhe. Darin lag die Osterkerze – verborgen wie Jesus im Grab. Die Truhe stand für Dunkelheit und Verschlossenheit, die Kerze für Licht, Leben und Auferstehung. Im Gespräch entdeckten die Kinder die Symbole der Osterkerze: das Kreuz, Alpha und Omega sowie die Jahreszahl.

In der Kirche: Der Stein ist weg

In der Kirche versammelten sich alle beim symbolischen Grab. Aus der Kinderbibel wurde das Evangelium von der Auferstehung vorgelesen. Am Ende riefen alle gemeinsam – unterstützt durch eine Texttafel – laut und freudig:

„Jesus lebt! Halleluja!“

Aktion: Die Auferstehungssteine

Hector leitete anschließend die kreative Aktion an. Jedes Kind erhielt einen flachen Stein und durfte ihn mit Acrylstiften bemalen. Die Steine erinnerten an den schweren Stein vor Jesu Grab – und daran, dass Gott auch die „Steine“ in unserem eigenen Leben bewegen kann. Die Kinder gestalteten ihre Steine mit Kreuzen, Sonnen, Herzen, dem Wort „Halleluja“, ihren Namen oder einem leeren Grab.

Nach dem Bemalen hielten alle ihre Steine hoch. Karin sprach Worte der Hoffnung:

„Dieser Stein sagt uns: Der Tod ist nicht das Ende. Die Angst ist nicht stärker. Das Leben siegt!“ Alle antworteten: „Jesus lebt!“

Die Steine durften später mit nach Hause genommen werden.

Licht weitergeben

Dariusz entzündete sieben Kerzen an der Osterkerze. Diese wurden von Kind zu Kind weitergereicht und schließlich vor dem Grab aufgestellt. Gemeinsam sang die Gemeinde: „Tragt in die Welt nun ein Licht“ – ein starkes Zeichen dafür, dass das Osterlicht weitergetragen werden soll.

Wie wir selbst Steine wegrollen können

Im anschließenden Dialog fragte Karin die Kinder, wie sie selbst „Steine wegrollen“ können – etwa indem sie Streit beenden, Mut zeigen oder anderen helfen. Nach jeder Antwort rief die ganze Gemeinde:

„Wir bringen Licht!“

Nach den Fürbitten beteten alle im Kreis um die Osterkerze gemeinsam das Vaterunser.

Zum Abschluss spendete PV Dinto den Segen. Seine Worte fassten die Botschaft des Festes eindrucksvoll zusammen:

„Gott segne dich und deinen Stein. Er erinnere dich: Kein Stein ist zu schwer für Gott. Kein Dunkel bleibt für immer. Sein Licht leuchtet in dir.“

  • Hector Pascua/Fotos: HP/Dariusz R.

Ministrant*innenwallfahrt Klosterneuburg 2025

Als mittlerweile langjähre Tradition stand die Teilnahme an der Leopoldi-Wallfahrt nach Klosterneuburg am 16. November auch 2025 wieder ganz oben auf unserer Prioritätenliste. Zwar bildeten im Unterschied zu den Vorjahren dieses Mal „nur“ Minis aus Herz Jesu die Delegation der Pfarre, umso mehr freute es uns, insgesamt mit neun kleinen und großen Minis anreisen zu können. Etwas „Neues“ war dieses Jahr auch der Tag: Üblicherweise an einem Samstag, fand die für alle Minis der Erzdiözese Wien ausgerichtete Veranstaltung auf Einladung des Stifts Klosterneuburg dieses Mal an einem Sonntag statt. Für uns Oberminis stand deshalb fest, dass wir daraus einen Tagesausflug machen.

Deshalb starteten wir gemeinsam mit dem Feiern der Sonntagsmesse um 9:30 Uhr in Herz Jesu. Weiter ging es mit einem dichten Programm: Nachbereitung der Messe, Zusammenpacken der Mini-Gewänder, kurzes Herumtollen im Garten, gefolgt von einer Spielerunde im Pfarrsaal. Gegen 12 Uhr gab es Mittagessen, um halb eins galt es dann mit Bus & Bahn in Richtung Klosterneuburg aufzubrechen.

Etwa 400 Minis und Begleitpersonen versammelten sich bis 14:30 h im Hof des Stifts, um feierlich in Ministrant*innen-Gewändern gemeinsam mit Hauptzelebrant Markus Beranek vom Pastoralamt der Erzdiözese über den Stiftsplatz einzuziehen und anschließend die Hl. Messe zu feiern. Die Predigt stand dabei anlässlich des Leopolditags im Zeichen des Landespatrons von Wien und Niederösterreich. Auch für uns „große Minis“ ist eine Kirche mit so vielen Minis immer wieder ein Erlebnis!

Zurück im Stifts-Hof galt es die Mini-Gewänder zu verstauen – und ab zum Fasslrutschen. Auch ein kurzer Abstecher auf den Leopoldimarkt ging sich noch aus, ehe wir uns im Anbruch des Abends auf den Heimweg in Richtung Floridsdorf machten. Für uns alle war es ein langer, aber doch kurzweiliger Tag mit ganz vielen Eindrücken.

Vielleicht bist auch Du dabei, wenn wir nächstes Jahr wieder dorthin pilgern? Wir würden uns freuen!

Deine Oberminis aus der Pfarrgemeinde Herz Jesu,

Lisa, Tina, Klara und Gabriel

Klausur „Der Weg Jesu“ – Gemeinsam unterwegs in die Zukunft unserer Pfarre

Am Samstag, dem 15. November 2025, trafen sich Mitglieder des Pfarrgemeinderats, Gemeindeausschussmitglieder sowie die hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus allen fünf Pfarrgemeinden unserer Pfarre zur gemeinsamen Klausur. Der Tag fand in den Räumlichkeiten der Pfarrgemeinde St. Florian statt und wurde von Stefan Lobnig vom Pastoralamt der Erzdiözese Wien begleitet.

Nach dem Ankommen um 8:30 Uhr eröffnete Pfarrer Ivica Stanković den Tag mit einer herzlichen Begrüßung. Anschließend führte Stefan Lobnig in das Programm ein und lud die Teilnehmenden ein, sich offen über ihre Gedanken und Erfahrungen in unserer gemeinsamen Pfarre auszutauschen.

Gemeinsame Reflexion und wertvolle Impulse

Im ersten Themenblock ging es um persönliche Eindrücke:

  • Was gelingt gut?
  • Wo stehen wir vor Herausforderungen?
  • Wie geht es mir in der gemeinsamen Pfarre?

Aus diesen Gesprächen entstanden viele ehrliche, konstruktive Rückmeldungen.

Im zweiten Teil richteten wir den Blick in die Zukunft. Die drei vom Pfarrgemeinderat gewählten Schwerpunkte wurden vorgestellt:

  1. Stärkung der Gemeinschaft und eines christlichen Miteinanders,
  2. Angebote zur Glaubensvertiefung,
  3. Offenheit nach außen und niederschwellige Angebote.

Ausgehend von unserem Leitsatz

„Wir sind eine offene, lebendige, christliche Gemeinschaft, die suchend und mutig auf dem Weg zu einem Leben in Fülle für alle ist, die tätige Nächstenliebe lebt und aus ihrem Glauben Kraft schöpft.“

wurden in Kleingruppen viele gute Ideen gesammelt. Diese wertvollen Impulse sollen uns in den kommenden Monaten und Jahren auf unserem gemeinsamen Weg begleiten.

Ein kurzer Exkurs widmete sich außerdem der Pfarrgemeinderatswahl 2027, insbesondere den Methoden für Pfarren mit mehreren Teilgemeinden.

Dank und Abschluss

Ein herzlicher Dank gilt Stefan Lobnig, der den Tag inhaltlich begleitet und moderiert hat. Dank seiner Erfahrung und seines Feingefühls entstand ein konstruktiver und motivierender Austausch.

Zum Abschluss feierten wir eine kurze, besinnliche Andacht mit Pfarrer Ivica Stanković, die den Tag spirituell abrundete.

Wir freuen uns auf den weiteren gemeinsamen Weg in unserer Pfarre – offen, lebendig und getragen vom Glauben.

  • Hector Pascua

Das war die pfarrliche Radwallfahrt am 26.10.2025

Was im Vorjahr mit der Eröffnung des Bike&Pray Standortes für Don Bosco und Hl. Kreuz begonnen hat, wurde heuer fortgesetzt: Die Pfarr-Radwallfahrt am Nachmittag des Nationalfeiertags zu den Kirchen unserer Pfarre sowie einigen benachbarten.

Unter dem Motto, ‚Suche den Frieden und jage ihm nach‘ (Psalm 34,15) fanden sich sechs mutige Radler_innen zu einer kurzen Andacht am Start in der Kirche Herz Jesu ein. Schon dort stellten wir fest, dass eine sangesstarke Gruppe zusammengekommen war. Wir machten uns auf den Weg nach Auferstehung Christi, wo uns PV Stéphane erwartete und sich der Gruppe weiter anschloss nach Leopoldau und Hl. Kreuz, zur Pfarrkirche Gerasdorf und Oberlisse, in die Nordrandsiedlung nach Maria Himmelfahrt, zum gesungenen Vater Unser bei der ev. Erlöserkirche und schließlich ‚heim‘ nach Don Bosco. Bei einer kleinen Jause, Tee zum Erwärmen und Gespräch klang der Tag aus.

Es war schön, dass der aus der Großfeldsiedlung stammende Diakon Werner und Waldemar Jakimiuk (seit kurzem Dechant unseres Dekanats) uns, ihre Kirchen‘ öffneten und dort gemeinsam mit uns die Vesper in Etappen beteten. Wie auch im Vorjahr stellten einige Teilnehmende fest, dass sie die ein oder andere Kirche unserer Pfarre auf diese Weise zum ersten Mal gesehen haben.

Wir möchten dieses Angebot am Nationalfeiertag 2026 in ähnlicher Weise weiterführen. Vielleicht sind Sie / bist Du dann auch dabei?

Autorin: Christine Mills

Rosenkranzandacht in der Pfarrgemeinde Herz Jesu

Mehr als ein Dutzend Filipinos nahmen an der Abschlussveranstaltung des Monats des Heiligen Rosenkranzes in der Pfarrgemeinde Herz Jesu teil und verliehen der feierlichen Zeremonie mit internationalem Flair und einer starken Friedensbotschaft ihre Stimme.

Die Veranstaltung, die am Sonntagabend (26. Oktober 2025) stattfand, brachte Gemeindemitglieder zum Gebet und zum Gesang zusammen. Als Ausdruck des vielfältigen Gemeinschaftsgeistes der Gemeinde wurde eine der Rosenkranzstationen auf Englisch gebetet, während mehrere Hymnen in derselben Sprache gesungen wurden, was der Andacht einen unverwechselbaren internationalen Charakter verlieh.

Unter dem Motto „Frieden“ stand die Rosenkranzandacht im Zeichen der Einheit und des Mitgefühls angesichts globaler Herausforderungen. Die Teilnehmer beteten für den Frieden in Familien, Gemeinschaften und Nationen – ein Appell, der bei den Anwesenden großen Anklang fand.

Mitglieder der philippinischen Gemeinde, die im gesamten Wiener Pfarrleben aktiv sind, spielten während der Veranstaltung eine sichtbare Rolle. Einige leiteten Gebete, während andere durch Musik und die Teilnahme an der Kerzenprozession, die den Abend abschloss, einen Beitrag leisteten.

Der Monat des Heiligen Rosenkranzes, der den ganzen Oktober über begangen wird, ist eine langjährige katholische Tradition, die der Vertiefung der Verehrung der Heiligen Jungfrau Maria dient. Die Pfarrgemeinde Herz Jesu beendete ihn mit Besinnung, Gesang und der gemeinsamen Hoffnung auf dauerhaften Frieden in der Welt.

  • Hector Pascua

Firmung in der Pfarrgemeinde Herz Jesu, Töllergasse

Am 12. Oktober 2025 fand in der Pfarrgemeinde Herz Jesu in der Töllergasse die Feier der Firmung statt. Zwölf junge Menschen empfingen das Sakrament, das P. Christian Stranz, SVD, Provinzial der Steyler Missionare in Österreich, spendete. Zahlreiche Gläubige nahmen an der festlichen Messe teil und zeigten sich besonders von der Predigt des Firmspenders berührt, in der er über die Bedeutung des Glaubens im Leben junger Menschen sprach.

Die Pfarrgemeinde dankt herzlich allen, die zum Gelingen der Feier beigetragen haben – besonders den Firmbegleitern, die die Jugendlichen das ganze Jahr über vorbereitet haben. Ein großes Dankeschön gilt auch den Musikerinnen, die mit modernen, rhythmischen Liedern für eine lebendige musikalische Gestaltung sorgten. Bei der anschließenden Agape im Pfarrsaal bot sich die Gelegenheit, mit dem Firmspender persönlich ins Gespräch zu kommen. Das Agape-Vorbereitungsteam sorgte für eine liebevoll gestaltete Begegnung.

  • Hector Pascua

Begegnungsnachmittag der Firmlinge und Paten

Am 13. September 2025 trafen sich 66 Firmlinge mit ihren Firmpaten im Pfarrhof, Leopoldauer Platz 12, 1210 Wien, um am Begegnungsnachmittag teilzunehmen.

Zu Beginn bedankte sich Hector Pascua, Verantwortlicher für die Firmung in den beiden Pfarrgemeinden Leopoldau und Herz Jesu (Töllergasse), bei allen Teilnehmenden für ihre Bereitschaft und ihr Engagement. Anschließend lud Jenny Wukicscevics die Firmlinge und Paten ein, Fragebögen auszufüllen, die dazu dienten, einander besser kennenzulernen. Ziel dieser Aktivität war es, miteinander ins Gespräch zu kommen, Gemeinsamkeiten zu entdecken und auch überraschende Unterschiede wahrzunehmen.

Einen wichtigen inhaltlichen Schwerpunkt setzte Bruni Weizgerber, Sekretärin der Pfarrgemeinde Herz Jesu. Sie erklärte die Bedeutung der Handauflegung bei der Firmung und leitete eine Übungsmeditation an. Dabei konnten Firmlinge und Paten die Geste praktisch ausprobieren. Die Hand des Paten spielt bei der Firmung eine zentrale Rolle: Mit der rechten Hand, die er auf die Schulter des Firmlings legt, drückt er Nähe, Schutz und Halt aus.

Ein weiterer Programmpunkt war die Gestaltung eines Plakats, bei dem die Firmlings-Paten-Teams Fragen beantworteten wie:

  • Was erwarte ich von meinem Paten?
  • Was bedeutet es für mich, Pate zu sein?
  • Wie können wir uns gegenseitig Kraft geben?

Dieser Austausch half, klare Erwartungen zu formulieren, gegenseitige Unterstützung zu spüren und mögliche Unsicherheiten anzusprechen.

Zum Abschluss gestalteten die Teams gemeinsam einen Segenstein. Jeder Stein wurde bemalt oder mit Begriffen beschriftet – als Zeichen der Verbundenheit.

Hector Pascua bedankte sich zum Ende des Nachmittags für die Offenheit, die Zeit und die aktive Mitarbeit in den Gesprächen und Übungen. Besonders eindrucksvoll war die spürbare Ernsthaftigkeit und Freude, mit denen sich die Firmlinge und Paten auf die Aktivitäten eingelassen haben.

Die lebendigen und ehrlichen Gespräche dieses Nachmittags haben gezeigt: Hier wurde nicht nur Theorie vermittelt, sondern es sind echte Beziehungen gewachsen und gestärkt worden. Darauf kann eine gute Firmvorbereitung und eine tragfähige Patenschaft aufbauen.

  • Hector Pascua

Segnung des neu gestalteten Kirchenvorplatzes in der Töllergasse

Am Sonntag, den 7. September 2025, fand nach der Feier der heiligen Messe in der Kirche Herz Jesu, Töllergasse, ein besonderer Festakt statt: Der neu gestaltete Vorplatz der Kirche wurde feierlich gesegnet. Die Segnungsfeier wurde von Pfarrvikar Josef Giggenbacher geleitet und mit großer Anteilnahme der Gemeinde begangen.

Neben zahlreichen Pfarrmitgliedern und Messbesuchern nahm auch der Bezirksvorsteher des 21. Wiener Gemeindebezirks, Georg Papai, an der Feier teil. In seiner Ansprache betonte er die Bedeutung des Projektes für die gesamte Nachbarschaft: Der Platz vor der Kirche solle nicht nur ein Ort der Begegnung für die Pfarrgemeinde, sondern auch ein grüner, offener Raum für alle Bewohnerinnen und Bewohner der Umgebung sein.

Der Vorplatz wurde in den vergangenen Monaten umfassend neu gestaltet. Neben einer frischen Begrünung und einer ansprechenden Pflasterung wurden durch die Unterstützung des Bezirks zusätzliche Angebote für die Öffentlichkeit geschaffen. Dazu zählen neue Fahrradbügel, die den Umstieg auf klimafreundliche Mobilität erleichtern, moderne Sitzgelegenheiten, die zum Verweilen einladen, sowie ein Trinkhydrant, der an heißen Sommertagen für Erfrischung sorgt.

Möglich wurde dieses Projekt durch die Initiative von Gabriel Schuster, der in den Jahren 2023 und 2024 mehrere Klimakonferenzen organisiert hat. Bei diesen Konferenzen wurden zahlreiche Ideen und Vorschläge gesammelt, die anschließend beim Klimateam des Bezirks eingereicht wurden. Insgesamt konnten 21 dieser Ideen erfolgreich umgesetzt werden – eine davon ist die Neugestaltung des Kirchenvorplatzes der Pfarre Herz Jesu in der Töllergasse.

Die feierliche Segnung am 7. September bildete somit nicht nur den Abschluss eines Bauprojektes, sondern auch den sichtbaren Ausdruck einer gemeinschaftlichen Anstrengung, die den Bezirk nachhaltiger, lebenswerter und sozialer machen soll. P. Josef Giggenbacher sprach den Dank der Pfarre allen Beteiligten aus und betonte, dass der neue Kirchenplatz ein Ort des Miteinanders sein möge – offen für Begegnung, Ruhe und gemeinschaftliches Feiern.

  • Hector Pascua

Herz-Jesu-Fest in der Pfarrgemeinde Herz Jesu

Am Sonntag, den 15. Juni 2025, feierte die Pfarrgemeinde Herz Jesu ihr diesjähriges Herz-Jesu-Fest. Die feierliche Heilige Messe begann um 9 Uhr und wurde von Pater Josef Giggenbacher zelebriert. In seiner Predigt sprach er über das Geheimnis der Dreifaltigkeit Gottes und stellte den Zusammenhang zum Herz-Jesu-Fest als Ausdruck göttlicher Liebe und Nähe dar.

Die Gemeinde gedachte auch der tragischen Ereignisse in Graz in der vergangenen Woche. Für die Opfer und ihre Familien wurde in besonderer Weise gebetet – ein bewegender Moment der Anteilnahme.

Im Anschluss an die Messe zog eine feierliche Prozession durch das Pfarrgebiet. An vier Stationen wurde das Thema „Mit unseren Sinnen Jesus erfahren“ durch Impulse und Gebete vertieft. Die Altäre wurden von den Firmkandidat:innen, Erstkommunionkindern, der Jugend sowie der Frauengruppe liebevoll gestaltet.

Nach der Prozession ging das Fest in geselligem Rahmen weiter: Es gab Gegrilltes, kalte Getränke, Kuchen und Kaffee. Für die Kinder wurden Spielstationen aufgebaut, die mit viel Freude angenommen wurden.

Ein herzliches Dankeschön an alle, die zum Gelingen dieses schönen Festes beigetragen haben – durch ihre Zeit, ihr Engagement, ihre Mithilfe oder einfach durch ihre Anwesenheit. hp