„Jesus ist unser Licht“ – Osterfeuerfest der Pfarre DER WEG JESU

Am Samstag, dem 11. April 2026, feierte die Pfarre DER WEG JESU – Hl. Kreuz um 17:00 Uhr ein stimmungsvolles Osterfeuerfest unter dem Motto „Jesus ist unser Licht“. Zahlreiche Kinder und Familien versammelten sich im Pfarrgarten beim Labyrinth, wo bereits eine glimmende Feuerschale und eine geheimnisvolle Schatztruhe auf sie warteten. Beim Ankommen erhielt jedes Kind ein kleines Holzstück – ein Symbol, das später eine besondere Rolle spielen sollte.

Im Garten: Das Osterfeuer und das Licht

Zu Beginn begrüßte Dariusz die versammelten Familien und führte in die Bedeutung des Osterfestes ein: Jesus ist auferstanden, und sein Licht ist stärker als jede Dunkelheit. Anschließend durften die Kinder ihre Holzstücke in die Feuerschale werfen. Eine Mutter sprach ein Gebet über das Feuer, das Gottes Kraft symbolisierte, Angst und Dunkelheit zu vertreiben.

Gemeinsam öffneten Karin und EKK die große Schatztruhe. Darin lag die Osterkerze – verborgen wie Jesus im Grab. Die Truhe stand für Dunkelheit und Verschlossenheit, die Kerze für Licht, Leben und Auferstehung. Im Gespräch entdeckten die Kinder die Symbole der Osterkerze: das Kreuz, Alpha und Omega sowie die Jahreszahl.

In der Kirche: Der Stein ist weg

In der Kirche versammelten sich alle beim symbolischen Grab. Aus der Kinderbibel wurde das Evangelium von der Auferstehung vorgelesen. Am Ende riefen alle gemeinsam – unterstützt durch eine Texttafel – laut und freudig:

„Jesus lebt! Halleluja!“

Aktion: Die Auferstehungssteine

Hector leitete anschließend die kreative Aktion an. Jedes Kind erhielt einen flachen Stein und durfte ihn mit Acrylstiften bemalen. Die Steine erinnerten an den schweren Stein vor Jesu Grab – und daran, dass Gott auch die „Steine“ in unserem eigenen Leben bewegen kann. Die Kinder gestalteten ihre Steine mit Kreuzen, Sonnen, Herzen, dem Wort „Halleluja“, ihren Namen oder einem leeren Grab.

Nach dem Bemalen hielten alle ihre Steine hoch. Karin sprach Worte der Hoffnung:

„Dieser Stein sagt uns: Der Tod ist nicht das Ende. Die Angst ist nicht stärker. Das Leben siegt!“ Alle antworteten: „Jesus lebt!“

Die Steine durften später mit nach Hause genommen werden.

Licht weitergeben

Dariusz entzündete sieben Kerzen an der Osterkerze. Diese wurden von Kind zu Kind weitergereicht und schließlich vor dem Grab aufgestellt. Gemeinsam sang die Gemeinde: „Tragt in die Welt nun ein Licht“ – ein starkes Zeichen dafür, dass das Osterlicht weitergetragen werden soll.

Wie wir selbst Steine wegrollen können

Im anschließenden Dialog fragte Karin die Kinder, wie sie selbst „Steine wegrollen“ können – etwa indem sie Streit beenden, Mut zeigen oder anderen helfen. Nach jeder Antwort rief die ganze Gemeinde:

„Wir bringen Licht!“

Nach den Fürbitten beteten alle im Kreis um die Osterkerze gemeinsam das Vaterunser.

Zum Abschluss spendete PV Dinto den Segen. Seine Worte fassten die Botschaft des Festes eindrucksvoll zusammen:

„Gott segne dich und deinen Stein. Er erinnere dich: Kein Stein ist zu schwer für Gott. Kein Dunkel bleibt für immer. Sein Licht leuchtet in dir.“

  • Hector Pascua/Fotos: HP/Dariusz R.

Klausur „Der Weg Jesu“ – Gemeinsam unterwegs in die Zukunft unserer Pfarre

Am Samstag, dem 15. November 2025, trafen sich Mitglieder des Pfarrgemeinderats, Gemeindeausschussmitglieder sowie die hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus allen fünf Pfarrgemeinden unserer Pfarre zur gemeinsamen Klausur. Der Tag fand in den Räumlichkeiten der Pfarrgemeinde St. Florian statt und wurde von Stefan Lobnig vom Pastoralamt der Erzdiözese Wien begleitet.

Nach dem Ankommen um 8:30 Uhr eröffnete Pfarrer Ivica Stanković den Tag mit einer herzlichen Begrüßung. Anschließend führte Stefan Lobnig in das Programm ein und lud die Teilnehmenden ein, sich offen über ihre Gedanken und Erfahrungen in unserer gemeinsamen Pfarre auszutauschen.

Gemeinsame Reflexion und wertvolle Impulse

Im ersten Themenblock ging es um persönliche Eindrücke:

  • Was gelingt gut?
  • Wo stehen wir vor Herausforderungen?
  • Wie geht es mir in der gemeinsamen Pfarre?

Aus diesen Gesprächen entstanden viele ehrliche, konstruktive Rückmeldungen.

Im zweiten Teil richteten wir den Blick in die Zukunft. Die drei vom Pfarrgemeinderat gewählten Schwerpunkte wurden vorgestellt:

  1. Stärkung der Gemeinschaft und eines christlichen Miteinanders,
  2. Angebote zur Glaubensvertiefung,
  3. Offenheit nach außen und niederschwellige Angebote.

Ausgehend von unserem Leitsatz

„Wir sind eine offene, lebendige, christliche Gemeinschaft, die suchend und mutig auf dem Weg zu einem Leben in Fülle für alle ist, die tätige Nächstenliebe lebt und aus ihrem Glauben Kraft schöpft.“

wurden in Kleingruppen viele gute Ideen gesammelt. Diese wertvollen Impulse sollen uns in den kommenden Monaten und Jahren auf unserem gemeinsamen Weg begleiten.

Ein kurzer Exkurs widmete sich außerdem der Pfarrgemeinderatswahl 2027, insbesondere den Methoden für Pfarren mit mehreren Teilgemeinden.

Dank und Abschluss

Ein herzlicher Dank gilt Stefan Lobnig, der den Tag inhaltlich begleitet und moderiert hat. Dank seiner Erfahrung und seines Feingefühls entstand ein konstruktiver und motivierender Austausch.

Zum Abschluss feierten wir eine kurze, besinnliche Andacht mit Pfarrer Ivica Stanković, die den Tag spirituell abrundete.

Wir freuen uns auf den weiteren gemeinsamen Weg in unserer Pfarre – offen, lebendig und getragen vom Glauben.

  • Hector Pascua

Vortrag zum Thema „Umgang mit der Schöpfung“

Im Rahmen ihrer Firmvorbereitung nahmen die Firmkandidaten der Pfarrgemeinden Leopoldau und Herz Jesu an einem Vortrag zum Thema „Umgang mit der Schöpfung“ teil. Geleitet wurde der Vortrag von Gabriel Schuster, dem Umweltbeauftragten der Pfarre Der Weg Jesu.

Ziel der Veranstaltung war es, den Jugendlichen ein Bewusstsein für die Verantwortung gegenüber der Umwelt zu vermitteln – im Sinne christlicher Werte. Schuster betonte, dass die Bewahrung der Schöpfung kein Nebenthema des Glaubens sei, sondern ein zentraler Auftrag. Auch der Zusammenhang zwischen Klimakrise und sozialer Gerechtigkeit wurde thematisiert.

Der Vortrag war ein wichtiger Impuls für die Jugendlichen, Glauben und Handeln miteinander zu verbinden und die Schöpfung als Geschenk und Verantwortung zugleich zu verstehen.

  • hector pascua